Aus Sturm, Blut und Hoffnung wird eine Saga geboren
Ein Volk verlässt seine Heimat.
Nicht aus Eroberungslust – sondern aus Not. Die Kimbern und Teutonen brechen auf, getrieben von Hunger, Hoffnung und dem Wunsch nach einem neuen Land. Männer, Frauen und Kinder ziehen gemeinsam – ein ganzes Volk auf der Suche nach Zukunft. Doch ihr Weg führt sie in eine Welt, die keinen Platz für sie hat. Rom. Was als Wanderung beginnt, wird zu einem Kampf ums Überleben.
Schlachten erschüttern das Land, Bündnisse zerbrechen, und am Ende steht eine Entscheidung, die über das Schicksal eines ganzen Volkes bestimmt. Ein epischer historischer Roman über Aufbruch, Hoffnung und den Beginn einer Geschichte, die Europa verändern wird.
Die Stimmen der Runen erzählen von Aufbruch und Wiederkehr erzählt, von Liebe, Verlust und dem Mut, dem eigenen Schicksal entgegenzugehen.In einer Welt, in der das Meer nimmt, der Himmel Zeichen sendet und das Leben dem Rhythmus uralter Mächte folgt, werden Faralda und Heilrun aus allem gerissen, was ihnen vertraut ist. Getrennt durch Gewalt, Verlust und die Launen des Schicksals, treten sie Wege an, die sie durch Wildnis, Entwurzelung und innere Wandlung führen.
Die kraftvollen historischen Romane über Verlust und Hoffnung, über germanische Glaubenswelt, große Wanderungen und die Frage, ob der Mensch seinem Schicksal entkommen kann – oder ob die Götter seinen Weg längst gezeichnet haben.
Die Romanreihe basiert auf der historisch belegten Wanderung der Kimbern und Teutonen im Jahr 120.v.Chr.
Der Aufbruch
Band 1 erzählt von Faralda und Heilrun, die nach einer verheerenden Sturmflut ihre Familie verlieren und allein zurückbleiben. Faralda, ein junges Mädchen, übernimmt die Verantwortung für ihre kleine Schwester.
Sie bestattet die Toten, rettet die letzten Vorräte und zieht mit Heilrun los, um ihre Brüder Leif und Lando sowie den Zug der Kimbern zu finden.
Auf ihrer schweren Reise erleben die Schwestern Hunger, Krankheit, Angst und Unsicherheit, finden aber auch Hilfe und neue Verbündete. Erschöpft und müde werden sie von den Langobarden aufgenommen. Kunna pflegt die fiebernde Heilrun liebevoll, gibt den Mädchen Schutz, Wärme und Geborgenheit. Von ihr lernen sie die Bräuche und Mythen der Sueben kennen. Schließlich ziehen sie weiter, begleitet von Eike, Kunnas Sohn, der Faralda zunehmend nahesteht.
Im Bärhorst, der Siedlung der Semnonen, finden Faralda und Heilrun am Ende des Sommers erneut Schutz. Sie werden freundlich aufgenommen, erleben Feste, Rituale und die winterliche Gemeinschaft des Fürstenhofs. Während Heilrun immer stärker ihre seherische Gabe entwickelt, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat, wächst zwischen Faralda und Eike eine zarte Liebe.
Parallel dazu wird geschildert, wie Leif und Lando mit dem gewaltigen Treck der Kimbern und ihrer Verbündeten nach Süden ziehen. Der Zug ist von Entbehrung, Hoffnung und Gefahr geprägt. Es kommt zu Kämpfen mit den Boiern, zu harten Verlusten, aber auch zu Bündnissen. Ulf, Faralda und Heilruns Onkel, wächst dabei zu einem wichtigen Anführer heran.
Nach dem Winter brechen Faralda, Heilrun, Eike und Ragnar, ein keltischer Edeling, weiter auf, um der Elv bis zu ihrer Quelle zu folgen. Die Reise führt sie durch gefährliche Wälder, an heilige Orte und schließlich zur Quelle selbst, die Heilrun als Symbol von Ursprung, Wandel und Neubeginn deutet. Dort erkennen sie, dass ihr Weg noch nicht zu Ende ist und sie weiter nach Süden ziehen müssen, um ihre Familie und ihre Bestimmung zu finden.
Buch 1 ist eine Geschichte von Verlust, Reifung, göttlichen Zeichen, Treue, Liebe und dem langen Weg in ein neues Leben.
